Inkrementell ist nicht zwangsläufig „agil“

Inkrementelles Vorgehen ist eines der prominentesten Vorgehen bei der agilen Methode „Scrum“ – wenn auch nicht unbedingt die wichtigste. Statt nach relativ langer Zeit ein großes Ergebnis zu liefern erhält der Kunde bereits nach kurzer Zeit nutzbare Teilergebnisse, Inkremente. Die frühen Inkremente haben nur Basisfunktionen, und sind unter Umständen noch weit davon entfernt, von dem was sich der Kunde vorgestellt hat.

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Nutzwertanalyse – erst Schätzen, dann genau rechnen?

Die Nutzwertanalyse verspricht in komplexen Situationen eine mathematische Entscheidungsunterstützung. Das Verfahren hilft, wenn man sich zwischen zwei (oder mehr) Varianten entscheiden muss, die sich durch eine Reihe von unterschiedlichen Attributen auszeichnen. Beim Kauf einer Wohnung kann das neben der Größe auch die Lage und natürlich der Mietpreis und die Ausstattung sein. Für jedes Attribut wird zunächst ein Gewicht festgelegt, je nachdem wie wichtig das Attribut ist. Ist mir also die Lage wichtiger als die Ausstattung. Wie wichtig ist mir die Miete? usw. Dann werden die einzelnen Attribute für jede Variante ermittelt.

Diese werden mit dem zuvor festgelegten Gewicht multipliziert und danach addiert. Dadurch erhält man für jede Variante eine mathematische Bewertung und die Variante mit dem höchsten Gesamtwert ist die beste – theoretisch zumindest.

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