Meine Erfahrungen mit Meistertask

Meistertask ist eine Aufgabenverwaltung bestehend aus Mindmap- und Taskmanagement-Funktion. Sie hat ein modernes Layout und ermöglicht selbst in der kostenlosen Variante die Zusammenarbeit im Team.

Für meinen Geschmack hat die Software zur Zeit (Aug. 2018) leider noch viele nervige, kleine Bugs, z.B. funktioniert das Scrollen nicht, wenn die Karte etwas über den Bildschirm hinausragt.

Was mich bei Meistertask wie auch bei vielen anderen Kanban-Versuchen stört, ist die Tatsache, dass die Spalten keine Logik haben (zumindest nicht in der Grundeinstellung). So bekommt eine Karte, die man in die Spalte „Erledigt“ zieht, nicht automatisch den entsprechenden Status. Dazu muss man den entsprechenden Status in der Karte setzen, was aber auch in der Spalte „Offen“ geschehen kann. Die Spalten werden damit zur Deko.


Meistertask hat die klassische Hierarchie: Projekt -> Task -> Subtask. Letztere heißen hier Checkliste heißen und können keine weiteren Infos enthalten. Cool finde ich die Möglichkeit, Templates für die Checklisten anzulegen.

Eine Übersicht über alle Projekte fehlt.

Wege zur Meisterschaft

Mein Zeitmangement-Tipp Nr. 1 lautet: „Beherrsche Deine Tools“ – wie kannst Du das erreichen, gerade wenn Du eigentlich keine Zeit hast? Das Ergebnis des dritten Schritts aus dem Beitrag sollte eine Liste mit Handlungsfeldern sein. Je nach persönlicher Präferenz, Art des Handlungsfelds und verfügbarer Zeit stehen Dir hier verschiedene Methoden zur Verfügung.

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Zeitmagement Tipp Nr. 2: Erkenne lokale Optima

Jeder der einen Gipfel erreicht hat, steht vor demselben Problem: Es geht nur noch bergab! Auch und gerade wenn Du eigentlich zu dem nächst höheren Gipfel willst, musst Du erst einmal wieder ein Stück absteigen, bevor es weiter geht. Ob in der Produktion oder im Zeitmanagement, dieses Problem tritt sehr häufig auf: Wir haben einen gewisses Niveau erreicht, aber um weiter zu kommen, müssen wir von diesem Niveau wieder herunter. Es muss schlechter werden, bevor es viel besser werden kann.

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So erreichen Sie schnell eine Reaktion auf Ihre Mails

Beginnen Sie Ihre E-Mails mit einer klaren Aussage, was der Empfänger (ggf. bis wann) tun soll. Dann erhalten Sie deutlich schneller die gewünschte Reaktion.
Ich bekam in der Schule beigebracht, dass das wichtigste am Schluss steht. Am Anfang eine interessante Einleitung und dann eine logische Herleitung, mit der ein Spannungsbogen aufgebaut wird, und dann der Knaller zum Schluss.
Ein solches Vorgehen ist für Romane, Festreden und auch Privatbriefe sicherlich noch angemessen. Im geschäftlichen Bereich ist das aber nicht immer der Fall.

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Aufbau von Standard Operating Procedures

Standard Operating Procedures (SOP, deutsch Verfahrens- oder Musterablaufbeschreibungen) beschreiben ganz konkret wie in einem Team eine bestimmte Aufgabe gelöst wird. Ich selbst mag ein Tabellen-Format, dass für jeden Schritt aus drei (bzw. vier) Einträgen besteht:

  1. Im ersten Feld steht, WAS in diesem Schritt getan wird; sozusagen der Titel des Schrittes.
  2. Das zweite Feld enthält das WIE; hier wird beschrieben, wie dieser Schritt auszuführen ist.
  3. Das dritte Feld enthält alles, was sonst noch zu beachten ist oder mir bei der Ausführung des Schrittes hilft.
  4. Optional kann ein viertes Feld noch Ideen zur Verbesserung enthalten.

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Gutes Feedback – Geben und Nehmen

Eine der wichtigsten Möglichkeiten, eine Verhaltensänderung zu bewirken, besteht darin anderen Feedback zu geben – oder es selbst von anderen zu erhalten. Aber viele Menschen scheuen sich davor, Feedback zu geben, da sie die Reaktion des Empfängers fürchten. Wenn beide Seite ein paar einfache Tipps beachten, kann ein gutes Feedback-Gespräch aber sehr einfach sein.

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